Folge 16: Skatepark, Dirtbike, Pink Pop - Jugendkultur am Aasee

Shownotes

In dieser Folge von MACH MAL STADT! IBBENBÜREN dreht sich alles um den Skatepark am Aasee und die Dirtbike‑Strecke. Wir sprechen darüber, wie Skater, Dirtbiker, Jugendkultur und kommunale Planung zusammenkommen und warum der Aasee längst mehr ist als nur ein Freizeitort. Er ist ein lebendiger Treffpunkt für junge Menschen, Sportbegeisterte und kreative Köpfe. Zu Gast ist Uwe Manteuffel, technischer Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren und regelmäßiger Gesprächspartner im Podcast. Er erläutert, wie der Skatepark entstanden ist, welche Herausforderungen die Stadt bei Planung und Umsetzung zu bewältigen hatte und welche Perspektiven es für die Weiterentwicklung des Freizeitareals gibt. Mit Maxim Kirillov kommt die aktive Rollsport‑Szene zu Wort. Er beschreibt, wie Skater, und Scooter‑Kids den Park nutzen, welche Elemente besonders beliebt sind und wo aus Sicht der Community Verbesserungsbedarf besteht. Eine besondere kulturelle Facette bringt Alwina Koop ein, Leiterin der Jugendkunstschule Pink Pop e. V. Sie berichtet von dem Graffiti‑Projekt am Skatepark, bei dem Jugendliche unter professioneller Anleitung eigene Kunstwerke gestalten konnten. Die Wände, die Pink Pop auf dem Gelände aufbaute, machten den Skatepark zu einem Ort, an dem Sport und Kreativität unmittelbar zusammenfanden. Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen Räume zu geben, in denen sie sich ausdrücken, ausprobieren und sichtbar werden können. Die Folge macht deutlich, wie stark der Skatepark als Jugendort verankert ist und wie groß der Wunsch nach modernen, sicheren und vielfältigen Bewegungsangeboten in Ibbenbüren ist. Sie zeigt, wie Stadtverwaltung, Vereine und Jugendliche gemeinsam Zukunft gestalten und wie viel Potenzial im Aasee‑Are Skatepark, Dirtbike & Jugendkultur am Aasee!

  • Moderation: Lars Cohrs
  • Redaktion: Christina Hüsken, André Elshoff, Max Bertemes
  • Produktion: COHRS MEDIA im Auftrag der Stadt Ibbenbüren

Transkript anzeigen

00:00:02: Mach-Mahlstadt.

00:00:05: Menschen, Themen im Bühren.

00:00:15: mit Lars Kurs.

00:00:26: Hallo zusammen!

00:00:27: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Mach-mahlstadt in dem Bühre.

00:00:30: Heute geht es um einen Ort der wie kaum ein anderer für Bewegung, Kreativität und Jugendkultur – den Skatepark am Asi.

00:00:38: Wir treffen Skaters, Scooterkeats & Dirtbiker auf kommunale Planungen, Engagement und jede Menge Leidenschaften.

00:00:46: Gemeinsam mit Gästen aus Verwaltung, Szene und Kultur wollen wir genau darüber reden.

00:00:50: Nämlich wie dieser Platz entstanden ist und was ihn auch so besonders macht!

00:00:54: Ein Blick also hinter die Kulisse eines Ortes der längst mehr ist als nur eine Sportfläche – nämlich ein lebendiger Treffpunkt für junge Menschen und kreative Köpfe.

00:01:04: Uwe Mann Teufel ist technischer Beigeordnete der Stadt im Büren?

00:01:08: In seiner Funktion als Baudizerninz war er mit der Entstehung des Skateparks am ASEe eng verbunden.

00:01:16: Die beste Interesse ist

00:01:29: direkt am ASEE.

00:01:30: Direkt am Asee, nicht irgendwo versteckt wo man sonst gerne Maskeiteranlagen findet irgendwo eine Autobahnausfahrt oder sonst irgendwas sondern wirklich da wo richtig Leben ist.

00:01:40: und er trifft sich jung und alt.

00:01:41: meistens fährt jung und Alt guckt zu Aber das muss auch nicht sein, manchmal fährt er doch alt.

00:01:45: Die

00:01:45: Idee an einen zentral gelegenen Treffpunkt für Skater zu schaffen ist schon ziemlich alte.

00:01:50: Erinnert sich Maxim Kirilow von den Rollsportfreunden.

00:01:53: Anfang neunzigern haben sie sich so glaube ich auch ein bisschen der Nähe zum Münster.

00:01:57: Das ist quasi so das Zentrum des Skateboarding in Europa war.

00:02:00: Ich glaub die Nähe dazu kam noch hier die Subkulatur zustande und da wurde es immer mehr.

00:02:05: Da wurde irgendwann dann immer wieder das Skateplatz.

00:02:08: Skatepark.

00:02:09: Die Fläche hat quasi immer mir gebaut, es kam irgendwann aus Münster.

00:02:12: dann die Rampe vom Monster Mastership.

00:02:15: das wird immer erweitert und wird immer repariert wo der erneuert.

00:02:18: Dann haben wir gesagt um neue Rampen beziehungsweise meine Vorgänger haben gesagt bevor damit wir halt wie gelb heran schaffen können brauchen wir ein Verein und haben dann den die Rollsport von Ebenbühnen gegrümmt mit eV und seit Jahrzehntausenden

00:02:31: gibt's einen Verein.

00:02:32: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Skate Park liegt die Konschule Pinkpop deren Leiterin Alvina Kope.

00:02:38: Der Ping-Pop-Verein ist ein Jugendkulturverein, mit der eine Jugendkunstschule auch beheimatet und dort passiert ganz viel.

00:02:46: Der PING-POP-EV organisiert auch Konzerte in Kooperationen mit dem Jugendkulturzentrum Scheune und ja wir machen kulturelle Bildung und ganz viele Jugend-Kulturarbeit

00:02:54: auf diese Wende.

00:02:55: Wurde wie gerade ausgezeichnet auch?

00:02:57: So ist es ja!

00:02:58: In Kooperation mit dem Jungkulturt-Zentrum Scheunem wurde die Jugendkundschule Für den Landespreiskulturelle Bildung ausgezeichnet.

00:03:06: sind wir ganz stolz drauf.

00:03:07: Ihr

00:03:07: könnt ja auch sein und es hat sich auch ausgezählt!

00:03:10: Das stimmt,

00:03:11: zwanzigtausend Euro.

00:03:11: Direkt auf dem Gelände des Skateparks befindet sich das offizielle Legale Graffiti-Atelier am ASEE.

00:03:18: Das Areal bietet verlässliche und frei zugängliche Möglichkeiten für Sprecher Und darauf müssen wir

00:03:24: uns das vorstellen stehen

00:03:25: eine große Wand zehn Metern Länge sowie zwei kleinere.

00:03:30: Wir mussten lange kämpfen, damit wir die Graffiti werden installieren können.

00:03:33: Denn es gab natürlich Bedenken gerade von der Siedlung nebenan dass Künstler wenn sie sich auf den hauseweg begeben oder zurück zum Bahnhof laufen vielleicht auch nicht nur bei den Wänden sprühen sondern auch an Hausfassaden sich verewigen möchten.

00:03:48: als wir aber ganz stark in Kooperation mit der Stadt im Böhren uns dafür eingesetzt haben und viele Jugendliche mobilisieren konnten die dafür sprechen Künstler, die ja auch Expertise hatten aus anderen Städten hat es dann doch geklappt.

00:04:02: Auf

00:04:02: dem Skatepark bei den Rollsportfreunden ist stets viel los.

00:04:05: Maxim Kirilow sieht sich dabei weniger als Trainer eher als so eine Art Mutmacher!

00:04:11: Ich

00:04:11: würde sagen er probiert noch mal.

00:04:13: wenn ihr längeres versuchst und immer wieder zu witz klappen So ist es dann immer messende, jeweilige Personen wie lange die weitermacht.

00:04:19: Aber wir sagen jetzt nicht so, nee das ist nichts für dich da sind wir ganz anders aufgestellt.

00:04:24: Dass wir sagen Hauptsache rollen.

00:04:26: wenn's dir Spaß macht mach weiter egal wie du voran kommst vom Level aber solange es dir Spaß machen kommt vorbei.

00:04:33: Das

00:04:34: ist Motivation Alvina oder?

00:04:36: Wir pflegen auch eine enge Kooperation mit den Rollsport Freunden.

00:04:40: Thema Nachwuchs auch mit der Jugendkundschule dort Kurse angeboten und da haben wir natürlich die Trainer aus dem Verein dafür begeistern können, dass sie in Kooperation mit uns ja Kurseanbieten für Einsteiger also auch für blutige Anfänger, die noch nie auf den Skateboard standen.

00:04:56: Das haben wir dann immer im Sommer

00:04:57: gemacht.".

00:04:57: Die Anlage ist Teil eines großen Autoparks am Asi, der für insgesamt zwei Komma Zwei Millionen Euro komplett modernisiert wird erweitert wurde.

00:05:05: Im Spätsomal-Zweißen-Zweiundzwanzig gab es die feierliche Einweihung des Gate Parks.

00:05:10: Das Besondere dabei, Uwe Mann Teufel.

00:05:12: Das

00:05:12: hat hier an der Anlage insgesamt viel mit Vertrauen zu tun auch die Skater Maxime.

00:05:19: wir vertrauen euch komplett.

00:05:21: Wir haben eigentlich die ganze Kontrolle Die ganze Begleitung der Anlagen in eure Hand gegeben und da haben wir kein Vertrag geschlossen.

00:05:29: Sondern das ist ein Agreement und das funktioniert wirklich super!

00:05:33: Maxim Kiringau welche typischen Situation erlebst du denn im Alltag auf dem Skatepark?

00:05:38: Positiv wie auch herausfordernd.

00:05:40: Also dass mittlerweile auch Kinder vorbeikommen und seit einem halben Jahr haben wir jetzt, wenn man Container aufmacht oder so eine Überseekontainer drinstehen die Biker auch.

00:05:48: Wenn man es aufmachten dann haben wir an einer Wand sechs Skateboards die frei zu verleih sind.

00:05:53: also zu einem kommt Kinder zu uns an vor allem Kinder die Roller fahren, Scooter fahren, ab siebzen haben ja offiziell die Regel Scooter verboten ist das dann die Skater fahren können.

00:06:03: da sagen wir hier damit ihr auch trotzdem weiterfahren könnt nehmt ein Skateboard.

00:06:07: Die war nagelneu Beziehungsweise neu, die sind mittlerweile so abgeranzt.

00:06:11: Die werden so frequentiert, dass wir mittlerweile auch neu kaufen müssen.

00:06:14: Wie kauft ihr denn als Verein?

00:06:16: Genau.

00:06:16: Wir sagen Spenden oder wir fragen Skateshops an ob die uns was spenden dann beschrauben wie sie dran und dann können halt die nächsten mitfahren.

00:06:24: Geil lange her.

00:06:25: jetzt war immer ein Vater mit seinen Kindern da.

00:06:27: der hat erzählt er hatte schon vor fünfzehn Jahren gescated, er hat mal wieder Lust kann man jeden Tag sich das Kippet ausgeliehen Und jetzt in einer Woche hat er jetzt ein eigenes wieder gekauft.

00:06:35: Das heißt er hat wieder angefangen.

00:06:37: oder halt Kinder fragen, ob wir skaten dürfen und dann fragen auch was man so machen kann.

00:06:42: Nach Tipps

00:06:43: usw.,

00:06:44: das ist immer ganz cool.

00:06:45: Meine Kinder skaten auf.

00:06:46: deswegen bin ich da jetzt auch zu Zeiten wo auch andere Kinder da sind und da sieht man schon dass da durchaus hochfrequenziert ist.

00:06:53: Okay

00:06:54: wie alt sind deine Kinder wenn die fangen?

00:06:55: Fünf und drei.

00:06:56: Die Skaten

00:06:58: auch?

00:06:58: Man singt jetzt auch, meine Tochter eher Roller aber ja da sind wir eigentlich dreimal die Woche am

00:07:06: Und steht da nicht mal das Herz gelegentlich in die Hose so als Vater?

00:07:10: Ja, aber man betreut die ja schon halt.

00:07:11: Das heißt nicht so dass ich sagen darf, fahr mal sondern dann musst du drauf achten und pass auf Roller ist tiefer Da kommt die Kante, da stoppst du vorher und steigst drüber und das funktioniert.

00:07:20: Ja gut, habe ich mir einen Hinfall gehört dazu oder?

00:07:21: Natürlich

00:07:22: deswegen.

00:07:22: Schutzkleidung ist natürlich mindestens Helm und Schoener ist mehr das mindeste Schutzgleitung.

00:07:27: Wie gelingt es eigentlich unterschiedliche Altersgruppen und die Szene gut miteinander zu verbinden?

00:07:33: Das gelingt nur mit den Menschen, die es tun.

00:07:35: Deswegen ist es ja so wichtig dass es solche Vereine gibt.

00:07:38: Uwe hat das ja vorhin schon verleutlicht.

00:07:40: wie selbstständig und engagiert die Dirtbiker auch agieren.

00:07:43: Das ist ja nicht nur ein Sport!

00:07:45: Und das ist das Bedeutende... Kulturbewegung, eine Jugendkulturszene die sich da formiert und diesen Park auch verteidigt.

00:07:55: Die Skater möchten kein Sand auf ihrer Rampe haben.

00:07:59: Die Leute die sprühen wollen nicht an ihren Wänden Müll rumliegen haben.

00:08:03: Und die Leute die dann wiederum bei den Dirtbacken sind.

00:08:06: also jeder hat ja seine Regel und ich habe das immer so erlebt dass egal ist es Generation zu übergreifen der Natur dass sie aufeinander achten bei denen Skatern keiner ist.

00:08:18: Jeder achtet, dass alles irgendwie gepflegt wird und diese Regeln eingehalten werden.

00:08:22: Und das passiert ohne Hauptamt und das finde ich das Besondere.

00:08:25: Das passiert ja durch engagierte Jugendliche.

00:08:27: Eine totale Identifikation?

00:08:29: Ja!

00:08:30: Und es kann ja auch nun geschehen – das kennen wir ja aus dem Kontext der Jugendkulturarbeit wenn man jugendlich an diesen Prozessen beteiligt.

00:08:38: gebaut wurde ja dieser Park, genauso wie auch diese Graffiti-Wende.

00:08:42: Wie aber auch die Dirtbikernlage immer unter höchster Partizipationen, dass man gefragt hat so wie wünscht ihr euch das?

00:08:50: Oder wie bei den Wänden?

00:08:52: da kam die Jugendlichen selbst auf die Idee, die bei uns in den Kursen aktiv waren wir wollen legale Sprühflächen und zwar nicht irgendwo hinter dem Jugendzentrum versteckt sondern wirklich inmitten der Stadt und das ist der perfekte Ort am Arsee.

00:09:07: Die haben sich ja selbst dafür stark gemacht, selbst die Anträge geschrieben auch damit wir diese finanzieren können.

00:09:13: Und nicht anders war das ja bei den Skaters mit dem Umbau dann des Parks oder der Erneuerung.

00:09:18: da kann ich Maxim besser erzählen.

00:09:20: Ja es waren generell eine Unzufriedenheit am Park, die man so gespürt hat weil die Rampenwohnmarode durch das Dördpark dazukam und damals noch das Spielplatz war.

00:09:30: Je mehr Sand auf den Tärflächen ist umso schneller geht er halt kaputt.

00:09:34: Und dann haben wir einfach mal in der Stadt angefragt, Motivationsschreiben ob wieder halt uns eine Lösung überlegen können.

00:09:39: Und dieses Jahr macht man ein Konzept und einen Vorschlag dazu kommen dass wir diese Förderung beantragt haben.

00:09:45: und wie?

00:09:46: später hatten wir den Park.

00:09:47: Da hat natürlich zwischendurch auch mal Planungstreifen, Planungsbüro, natürlich alle Wünsche und Anforderungen gesammelt.

00:09:53: Aber

00:09:54: da fühlt sich auch ernst genommen?

00:09:55: Ja!

00:09:56: Ja, ich weiß doch genau wie Maxim bei mir im Büro gesessen hat.

00:09:59: Wir hatten Ersatzmittel für eine Holzrampe im Haushalt drinstehen.

00:10:03: Ich glaube es waren fünftausend oder zehntausend Euro irgendwie sowas in den Dreherum.

00:10:08: und dann kamen Maxim mit ein paar weiteren Machern aus der Runde und sagten wir haben einen Konzept mitgebracht.

00:10:14: Und dann guckte ich da drauf und sagte oh Gott, oh Gott das sind jetzt nicht fünftausende Euro, das sind fünfhunderttausende Euro.

00:10:19: die haben wir momentan nicht!

00:10:20: Und die waren aber behalig und sind auch nicht weggegangen.

00:10:23: Dann haben wir lange darüber diskutiert, dann haben wir nach dem Weg gesucht und haben auch das Land Nordrhein-Westfalen davon überzeugen können.

00:10:29: Das muss man auch sagen, dass es gefördert worden ist.

00:10:32: Wir haben nachher fünfhunderttausend Euro ausgegeben.

00:10:35: und was Alvina gerade sagte, wir planen in der Regel solche Dinge nicht von oben herab – wir können's auch nicht!

00:10:42: Ich bin kein Skater!

00:10:43: Auch meine Kolleginnen und Kollegen, die für die Anlage zuständig sind, sind keine Skater.

00:10:48: Deswegen haben wir euch dazu genommen... Und da ist ja jede Rampe ausgeklügelt worden vor Ort, damit das auch nachher funktioniert.

00:10:55: Damit es mit den Leuten funktioniert, die da fahren können.

00:10:58: Genauso war's bei der Calisthenics-Anlage, die wir da haben.

00:11:01: Genau so war's mit den Sprayflächen, die ich da geschaffen habe auch mit der Dirtbag-Anlage.

00:11:06: Und das muss man mal ganz hoch anrechnen, da sind ja eigentlich Kinder und Jugendliche die eher den Ruf haben, die sind nicht im Vereinssport oder was die machen.

00:11:15: Das wird bei Seite gelegt, die hatten einen riesigen Engagement und haben sich reingehängt.

00:11:20: So sieht die Anlage heute aus.

00:11:22: Was sonst bei anderen Beteiligungsverfahren noch einmal begegnet ist war vor allem dass man Orte schafft wo nicht konsumiert werden muss.

00:11:28: Dass man etwas machen kann ohne dafür etwas bezahlen zu müssen sondern sich einfach auch mal so aufhalten kann.

00:11:35: Das ist uns beim Workshop in der Innenstadt immer wieder begegnet worden oder geäußert worden, wir wollen einen Ort haben wo wir uns aufhalten können, wo wir jetzt nicht unbedingt was bezahlen müssen, nicht unbedingt etwas konsumieren müssen und genauso nämlich auch den Skatepark war.

00:11:49: das ist jetzt keine geschlossene Veranstaltung es kein geschlossener Raum.

00:11:52: da muss ich auch nicht erst Mitgliedsbeitrag bezahlen, sondern ich kann sofort heute wenn ich da Lust drauf habe Sport machen.

00:11:58: Wir haben sowieso in der Nähe auch das große Schulzimmer, nämlich die Scheune.

00:12:01: Da ist ja auch immer was los!

00:12:02: Also wir reden da über mehrere tausend Schüler, die da entlang laufen.

00:12:06: Warum soll das denn immer versteckt werden?

00:12:09: Die Kinder und Jugendlichen haben so schwer richtige Orte für sich zu finden um sich mal auszuprobieren Und es muss doch nicht einmal Vereinssport sein sondern kann auch einfach mal ausprobieren sein.

00:12:19: Das muss man wahrscheinlich den Kids und Jugendliche sowieso erstmal klar machen dass ihre Meinung zählt.

00:12:25: also die wenigsten Können Sie sich das hier vorstellen?

00:12:28: Aber hier werden sie ja wirklich in Planungsgeschehen mit einbezogen.

00:12:32: Ja, dass ist bei uns tägliche Praxis!

00:12:34: Wir versuchen immer am Puls der Zeit zu sein und vor allem in der Lebenswelt der Kinder- und Jugendlichen anzusiedeln.

00:12:41: was Projekte und Programme angeht.

00:12:43: Das ist nicht einfach den Beteiligung wirklich zu leben darüber zu sprechen.

00:12:50: Wir sind schwere Prozesse, aber es lohnt sich.

00:12:53: am Ende bekommt man dann wirkliches Doppel ausgezählt weil dann hast du ein Programm oder wir als Jugendeinrichtung haben dann Programme und Angebote und Orte die wirklich mit mehr vonführend durch Jugendliche entstanden sind.

00:13:07: Das ist bei uns im Stadtentwicklungsprogramm übrigens auch politisch festgelegt worden.

00:13:11: Kinder und Jugendliche sind bei Dingen zu beteiligen bei denen das um ihre Belange geht.

00:13:16: Deswegen machen wir jede Spielplatzplanung mit einer Zukunftswerkstatt, wo die Kinder mit beteiligt werden.

00:13:21: Und man kann eine Zukunfts- werkstadt mit sechsjährigen machen, die haben ne Meinung und die muss gehört werden.

00:13:28: Auch wenn die Idee vielleicht nicht ein zu eins zusetzbar ist dann müssen wir trotzdem versuchen so nah wie möglich dranzukommen.

00:13:34: Das macht Spaß!

00:13:36: Da lernt man selber unheimlich viel raus und wir

00:13:38: planen nicht

00:13:39: über einen Weg sondern wir plane miteinander.

00:13:41: Genau dafür steht die Stadt im Büro.

00:13:44: Vielen Dank Für den Besuch hier im Podcast, mach mal statt in Bühren.

00:13:48: An Alvina Koop, Maxim Kirilow und Uwe Mann-Teufel.

00:13:52: Herzlichen Dank allen die wieder eingeschaltet haben!

00:13:54: Am besten gleich diesen Podcast mit einem Button ruck abonnieren und fordern – keine neue Folge mehr verpassen.

00:14:01: In der nächsten Ausgabe von Mach Mal Stadt im Bühnen.

00:14:03: da geht's um ein Thema das viele Kommunen derzeit bewegt.

00:14:07: Nämlich Kommunen am Limit steigende Aufgaben, knappe Ressourcen und immer komplexere Herausforderungen.

00:14:16: Ebenbühren, die sich mit klaren Positionen und ganz viel Engagement einbringt.

00:14:21: Wie gelingt eigentlich kommunale Arbeit unter Druck?

00:14:24: Wo liegen die größten Belastungen und welche Lösungen werden vor Ort entwickelt?

00:14:29: Ein Blick genauer hinter diese Kulissen kommunaler Realität.

00:14:32: Der zeigt wieviel Kraft und Kreativität auch in einer Stadtverwaltung wie der hier in Ebenbürnen steckt – jeden Tag am Limit arbeitet!

00:14:41: In diesem Sinne bis zum nächsten Mal eine gute Zeit.

00:14:44: ich bin Lars Kurz.

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